Zum Hauptinhalt springen

Mülltrennung: Was gehört in welche Tonne - und was auf den Wertstoffhof?

Das Wichtigste in Kürze

Zu Hause trennen Sie in der Regel Restmüll, Bioabfall, Altpapier und Verpackungen (Gelber Sack oder Gelbe Tonne), dazu Altglas in den Container. Was nicht in die Tonnen passt oder gehört - Sperrmüll, Elektrogeräte, Bauschutt, Grünschnitt in Mengen - nimmt der Wertstoffhof an. Schadstoffe wie Farben, Altöl und Chemikalien gehören zur Schadstoffsammlung. Die Einzelheiten regelt die Abfallsatzung Ihres Kreises.

Das Wichtigste zu diesem Behördengang
Tonnen zu HauseRestmüll, Bioabfall, Altpapier, Verpackungen; Altglas in den Container
WertstoffhofSperriges, Elektrogeräte, Bauschutt, Grünschnitt, Altholz, Schrott
SchadstoffeSchadstoffmobil oder Schadstoffannahme des Wertstoffhofs
RechtsgrundlageKreislaufwirtschaftsgesetz §§ 9 und 20, Abfallsatzung des Kreises

Worum es geht

Getrennt gesammelte Abfälle lassen sich recyceln - gemischte meist nur verbrennen. Deshalb verpflichtet das Kreislaufwirtschaftsgesetz die Kommunen, Abfälle aus Haushalten getrennt zu sammeln: Bioabfälle, Kunststoff, Metall, Papier, Glas, Textilien, Sperrmüll und gefährliche Abfälle (§ 20 Abs. 2 KrWG). Für Textilien gilt das seit dem 1. Januar 2025.

Wie genau getrennt wird, ist von Kreis zu Kreis verschieden: Manche Städte haben eine Wertstofftonne statt des Gelben Sacks, manche sammeln Papier in Containern statt in der Tonne. Maßgeblich ist die Abfallsatzung Ihres Abfallbetriebs.

Was wollen Sie entsorgen?

Garten und Grün

Wohin mit welchem Abfall?

Wohin mit welchem Abfall: Restmüll, Bioabfall, Papier und Verpackungen über die Tonnen zu Hause; Elektro-Altgeräte, Sperrmüll, Grünschnitt, Altholz, Schrott, Bauschutt, Styropor, Altreifen und Kühlgeräte auf den Wertstoffhof; Farben, Lacke und Chemikalien zur Schadstoffsammlung; Altglas und Altkleider in die Container; Batterien, Energiesparlampen und Elektro-Kleingeräte zurück in den Handel.
Eigene Darstellung von stadt.info nach Kreislaufwirtschaftsgesetz, ElektroG und BattDG.

Die Tonnen und Wege im Überblick

Tonne oder WegGehört hineinGehört nicht hinein
Restmüllnicht verwertbare HaushaltsabfälleHygieneartikel, Windeln, Staubsaugerbeutel, Kehricht, Asche (kalt)Wertstoffe und SchadstoffeBatterien, Elektrogeräte, Farben, Bauschutt
BiotonneKüchen- und GartenabfälleObst- und Gemüsereste, Kaffeesatz, Rasenschnitt, LaubPlastik, auch „kompostierbare“ Tütensofern die Satzung sie nicht ausdrücklich erlaubt
AltpapierPapier, Pappe, KartonsZeitungen, Bücher ohne Kunststoffeinband, Verpackungen aus Papierbeschichtetes PapierKassenbons, Backpapier, verschmutzte Pizzakartons nach Satzung
Gelber Sack / Gelbe TonneVerpackungenaus Kunststoff, Metall und Verbundstoffen - leer, nicht gespültalles, was keine Verpackung istSpielzeug, CDs, Druckerpatronen - außer bei einer Wertstofftonne
AltglasFlaschen und Gläsernach Weiß, Braun und Grün getrennt; blaues Glas zu GrünFlachglas und GeschirrFensterglas, Spiegel, Trinkgläser, Porzellan
WertstoffhofSperriges und SortenreinesElektrogeräte (kostenlos), Sperrmüll, Altholz, Schrott, Bauschutt, GrünschnittGewerbeabfallmeist nur Haushaltsmengen
Schadstoffsammlunggefährliche AbfälleFarben, Lacke, Lösemittel, Chemikalien, Altöl ohne KaufbelegRestmüll oder Abflussdorthin gehören Schadstoffe nie
HandelRücknahmeBatterien, Elektro-Kleingeräte, Altöl, Starterbatterien

Warum Trennen sich lohnt

Recycling spart Rohstoffe und Energie: Aus Altpapier wird neues Papier, aus Glas neues Glas, aus Bioabfall Kompost und Biogas. Falsch befüllte Tonnen lassen die Müllabfuhren oft stehen oder berechnen eine Nachsortierung - die Regeln dazu stehen in der Abfallsatzung. Und: Wer gut trennt, hat weniger Restmüll und kann oft eine kleinere, günstigere Tonne wählen.

Fünf Regeln für die Mülltrennung

So machen Sie es richtig:

0 von 5 erledigt

Abgehakte Punkte merkt sich Ihr Browser und druckt sie mit.

Häufige Fragen

Quellen

Geprüft am 2. November 2026 gegen §§ 9 und 20 Kreislaufwirtschaftsgesetz; Einzelheiten der Tonnen regelt die Abfallsatzung des Kreises. Alle Angaben ohne Gewähr.