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Feuerlöscher entsorgen: Wertstoffhof, Fachhändler oder Wartungsdienst

  • JaWertstoffhof, Schadstoffannahme
  • JaFachhandel, Wartungsdienst
  • NeinRestmüll
  • NeinGelber Sack
  • NeinSelbst entleeren
Das Wichtigste in Kürze

Ein Feuerlöscher ist ein Druckbehälter. Er gehört nicht in den Restmüll, den Gelben Sack oder den Metallschrott, weil er in der Müllpresse oder im Schredder platzen kann. Abgeben können Sie ihn beim Wertstoffhof (oft an der Schadstoffannahme), beim Fachhändler oder bei einem Wartungsdienst für Feuerlöscher - meist kostenlos oder gegen eine kleine Gebühr.

Das Wichtigste zu diesem Behördengang
AbgabeWertstoffhof (oft Schadstoffannahme), Fachhandel, Wartungsdienst
Warum nicht RestmüllDruckbehälter - Explosionsgefahr in Presse und Schredder
Kostenmeist kostenlos oder geringe Gebühr
TippStatt entsorgen: prüfen und neu befüllen lassen

Worum es geht

Haushaltsfeuerlöscher enthalten Löschpulver, Schaum, Wasser oder Kohlendioxid und ein Treibgas unter Druck. Auch ein „leerer“ Löscher steht oft noch unter Restdruck. Deshalb wird er wie ein Druckbehälter behandelt und nicht mit dem Metallschrott gepresst.

Feuerlöscher sollten alle zwei Jahre von einem Sachkundigen geprüft werden. Oft lohnt sich statt der Entsorgung die Neubefüllung: Der Behälter hält bei guter Pflege viele Jahre.

In drei Schritten zur Abgabe

Schritt 1, Prüfen: Lohnt Neubefüllung? Wartungsdienst fragen. Schritt 2, Sichern: Sicherungsstift drin lassen, nicht entleeren. Schritt 3, Abgeben: Wertstoffhof, Fachhandel oder Wartungsdienst. Nie in Restmüll, Gelben Sack oder Schrott. Druckbehälter können in Presse und Schredder platzen.
Eigene Darstellung von stadt.info, Stand November 2026.

Wohin mit welchem Löscher?

WasWohinWorauf achten
Feuerlöscher
Pulverlöscher, Schaumlöscherauch Wasser- und FettbrandlöscherWertstoffhofFachhandel, Wartungsdienstnicht: RestmüllVentil nicht öffnen, Sicherung drin lassen
CO2-LöscherKohlendioxidFachhandelWertstoffhofHoher Druck - nur aufrecht transportieren
Halon-Löschersehr alte GeräteSchadstoffsammlungHalon schädigt die Ozonschicht
Ähnliches
Löschspray, FeuerlöschdoseSchadstoffsammlungGelber Sack, nur wenn restlos leerWie Spraydosen
LöschdeckeRestmüllKein Druckbehälter

Neu befüllen statt entsorgen

Ist ein Löscher benutzt oder abgelaufen, kann ein Wartungsdienst ihn prüfen und neu befüllen. Das ist oft günstiger als ein neues Gerät und spart Material. Entsorgen sollten Sie Löscher mit Rost, Dellen, beschädigtem Schlauch oder ohne Prüfplakette, die sich nicht mehr warten lassen.

Wertstoffhof in Ihrer Nähe

Was ein Wertstoffhof oder Recyclinghof annimmt, zu welchen Zeiten er geöffnet hat und was die Abgabe kostet, regelt der Abfallbetrieb Ihres Kreises. Adressen, Öffnungszeiten und angenommene Stoffe finden Sie auf unseren Ortsseiten - etwa Wertstoffhof Nürnberg und Wertstoffhof Buchloe. Wie das Bringsystem funktioniert und was dort üblicherweise kostenlos ist, erklärt die Seite Wertstoffhof: Abgabe und Kosten.

Ähnliche Fälle: Autobatterie entsorgen, Altöl entsorgen, Styropor entsorgen.

Feuerlöscher sicher abgeben

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Besondere Fälle

Darf ich den Löscher leer sprühen und dann in den Schrott geben?
Davon raten Abfallbetriebe ab: Das Pulver verteilt sich weit, und der Behälter kann trotzdem Restdruck haben. Geben Sie ihn verschlossen ab.
Nimmt der Baumarkt alte Feuerlöscher zurück?
Eine gesetzliche Rücknahmepflicht gibt es nicht. Manche Märkte und alle Wartungsdienste bieten die Rücknahme an - fragen Sie vorher.

Worauf es ankommt

  • Prüfintervall: Feuerlöscher sollten alle zwei Jahre von einem Sachkundigen geprüft werden.
  • Im Wohnbereich sind Schaumlöscher meist die bessere Wahl: Pulver verteilt sich in der ganzen Wohnung.

Häufige Fragen

Quellen

Geprüft am 2. November 2026 gegen die Abfallverzeichnis-Verordnung (16 05 04*, 16 05 05); die Annahme regelt der Abfallbetrieb des Kreises. Alle Angaben ohne Gewähr.