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Bauamt – Wissenswertes über die Bauämter in Deutschland

Innerhalb der Europäischen Union ist Deutschland das führende Mieterland. Nirgendwo sonst in der EU lebt ein so großer Anteil der Bevölkerung zur Miete. Der Traum vom Eigenheim ist aber auch hierzulande weit verbreitet. Wer sich diesen Traum erfüllen kann, muss einerseits die Finanzierung stemmen, andererseits aber auch einige bürokratische Hürden nehmen. So entsteht vielfach der erste Kontakt zum Bauamt.

Privatleute, die ein Haus bauen oder ihre Immobilie umbauen möchten, sind beim Bauamt an der richtigen Adresse. Das gilt ebenfalls für Unternehmen, die ein Bauprojekt planen. Hier auf Stadt.info finden alle nützliche Informationen rund um die Arbeit der Bauämter. Der vorliegende Leitfaden kann die Zusammenarbeit mit dem Bauamt erheblich erleichtern.

Das sind die typischen Aufgaben der Bauämter

Die Bauämter in Deutschland können als Behörden des Bundes, der Länder, der Kirchen und der Kommunen daherkommen. Die meisten Menschen haben jedoch mit dem kommunalen Bauamt zu tun, das zur jeweiligen Stadtverwaltung gehört. Dieses widmet sich unterschiedlichsten Bauangelegenheiten und übernimmt typischerweise die folgenden Aufgaben:

  • Abwicklung kommunaler Bauprojekte
  • Planung von Bauvorhaben
  • Prüfung von Bauordnungsaufgaben
  • Ausweisung von Baugebieten
  • Festlegung der baulichen Nutzung

So unterscheidet sich das Bauamt von der Bauaufsichtsbehörde

Das Bauamt ist den meisten Menschen ein Begriff, was für die Bauaufsichtsbehörde nicht gilt. In vielen Fällen wird diese ohnehin dem Bauamt zugeordnet, sodass der Eindruck entsteht, es handele sich um zwei Bezeichnungen für ein und dieselbe Institution. Dem ist aber nicht so. Während die Bauämter vor allem die Planung und Betreuung von Bautätigkeiten übernehmen, stellen die Bauaufsichtsbehörden sicher, dass das Baurecht eingehalten wird.

Das sind die rechtlichen Grundlagen für das Bauamt

Die Bauämter berufen sich stets auf das Bauordnungsrecht, das als juristische Basis ihrer Arbeit dient. Die jeweiligen Landesbauordnungen der Länder sowie die kommunalen Bauordnungen sind in diesem Zusammenhang zu nennen. Je nach Bundesland und Kommune kann es folglich unterschiedliche Regelungen und Verordnungen geben. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich nicht auf allgemeine Annahmen zu verlassen, sondern die örtliche Rechtslage zu ergründen. Erfahrene Bauunternehmen und Rechtsanwälte können dabei behilflich sein.

</p> <h2>Checkliste: Diese Unterlagen sind dem Bauamt vorzulegen</h2> <p>

Wer einen Neubau oder Umbau plant, benötigt eine entsprechende Baugenehmigung. Um diese erteilen zu können, benötigt das Bauamt umfassende Informationen über das betreffende Vorhaben. Aus diesem Grund sind verschiedene Unterlagen vorzulegen. Im Einzelfall kann es zwar Unterschiede geben, aber grundsätzlich verlangt das Bauamt die folgenden Dokumente:

  • Lageplan
  • Angaben zur Wohn- und Nutzfläche
  • Baubeschreibung
  • Bauzeichnungen
  • Bauantragsvordruck mit Unterschrift
  • Pläne zur Entwässerung und Wasserversorgung
  • Angaben zur Statik

5 Tipps für einen erfolgreichen Bauantrag

Wenn man beim Bauamt eine Baugenehmigung beantragt, ist dies mit erheblichem Aufwand verbunden. Die Vielzahl an detaillierten Unterlagen, die eingereicht werden müssen, erweist sich immer wieder als Herausforderung. Aus diesem Grund ist es wichtig, alles richtig zu machen, um Zeit, Arbeit und Geld zu sparen. Die folgenden Tipps können dabei behilflich sein:

  • Planen Sie ausreichend Zeit für den Genehmigungsprozess ein!
  • Informieren Sie sich regelmäßig beim Bauamt über den Stand der Dinge in Bezug auf Ihren Bauantrag!
  • Lassen Sie die Baugenehmigung über Ihren Architekten beantragen!
  • Beachten Sie besondere Auflagen und Fristen in Zusammenhang mit dem Bauantrag!
  • Wenden Sie sich bei Unsicherheiten direkt an das örtliche Bauamt!

4 Empfehlungen rund um den Kontakt mit dem Bauamt

Bürokratische Prozesse bedeuten vielfach einen gewissen Aufwand und erfordern zudem Geduld. Insbesondere im Rahmen eines Bauprojekts werden viele Menschen somit auf die Probe gestellt, denn die Bauämter haben strenge Vorschriften und benötigen zudem einige Zeit für die Bearbeitung von Anträgen. Daher ist es besonders wichtig, einen guten Kontakt zu halten. Die folgenden Empfehlungen aus unserer Redaktion können dazu einen Beitrag leisten:

  • Kontaktieren Sie das Bauamt bereits vor dem Erwerb eines Grundstücks und lassen Sie sich unverbindlich beraten!
  • Befassen Sie sich mit den relevanten baurechtlichen Vorschriften und Verordnungen!
  • Lassen Sie sich bei der Beantragung der Baugenehmigung von Ihrem Architekten oder Bauleiter unterstützen!
  • Stellen Sie bei außergewöhnlichen Bauvorhaben vorab einen Bauvorantrag, um die Chancen auf eine Genehmigung abzuschätzen!

Immobilien aus der Region

Wenn ein Umzug ansteht, muss man einen nicht zu unterschätzenden Aufwand auf sich nehmen. Die erste Herausforderung besteht allerdings darin, eine passende Wohnung beziehungsweise ein geeignetes Haus zu finden.

Unabhängig davon, ob man mieten oder kaufen möchte, bekommt man den Boom der Immobilienbranche knallhart zu spüren und erlebt einen wahren Konkurrenzkampf um Wohnraum. Interessierte sollten daher die aktuellen Immobilienangebote im Blick behalten und sich über ihr Stadtportal informieren.

Die Immobilienanzeigen im virtuellen Stadtportal kommen nicht nur Suchenden, sondern auch den Anbietern zugute. Diese können ihr Objekt so direkt potenziellen Interessenten offerieren und erhalten rasch zahlreiche Anfragen, aus denen sie lediglich den richtigen Mieter beziehungsweise Käufer heraussuchen müssen.

Die passende Immobilie finden

Ganz sicher stellt nicht nur der Umzug, sondern die Suche nach der passenden Immobilie bereits eine Herausforderung dar. Jeder hat unterschiedliche Anforderungen an eine Wohnung und dafür auch unterschiedliche Budgetgrenzen, weshalb es häufig einige Zeit benötigt die passende Immobilie zu finden. Ist ein Objekt interessant, steht immer noch aus, ob man als Bewerber oder Käufer auch infrage kommt. Es kann also durchaus einiges an Zeit in Anspruch nehmen, bis die passende Wohnung oder das Haus gefunden ist.

Zunächst ist es sinnvoll das Budget festzulegen, damit die Immobilie überhaupt infrage kommt. Sowohl bei der Miete als auch bei Kaufpreisen ist es wichtig, sich über seine Finanzen vollständig im Klaren zu sein, wofür beispielsweise eine Auflistung des eigenen Vermögens nützlich ist. Sämtliche Ausgaben und das Einkommen im Überblick zu behalten ist sowohl für den Besuch bei der Bank als auch für die Budgetplanung unerlässlich.

Sofern das Budget es dann zulässt, kann konkret nach einer Wohnung oder einem Haus gesucht werden. Beispielsweise über das jeweilige Stadtportal kann der Immobilienmarkt in deiner Region recherchiert werden.

</p> <h2>5 Tipps um Kosten zu sparen</h2> <p>

Innerhalb der Region gibt es häufig Stadtteile die unbeliebter sind als andere. Häufig sind dort die Wohnräume und Immobilien günstiger als in den beliebteren Teilen. Aber auch abgesehen von lokaler Beliebtheit, gibt es einige Tipps um Kosten sparen zu können.

  • Häufig sind WG’s ein sinnvoller Schritt um Kosten für den Wohnraum zu sparen.
  • Zentrale Stadtwohnungen sind in der Miete oft höher, dabei spart man sich allerdings gegebenenfalls Spritkosten oder ganz das Auto. Das kann sich lohnen.
  • Wenn beispielsweise die Arbeit außerhalb der Stadt liegt und das Pendeln erfordert, ist es sinnvoll eine Immobilie außerhalb der Stadt zu wählen. Das spart Mietkosten und vielleicht auch Fahrzeit.
  • Neben den festen Mietkosten, kann man die Nebenkosten beeinflussen. Indem man sparsam lebt was Wasser und Strom betrifft, kann man von weniger Nebenkosten ausgehen.
  • Bei Wohnungsmängeln haben Mieter ein Anrecht auf Mietminderung, sollte ein Mangel angezeigt worden sein, den der Vermieter nicht beseitigt.

Vorteile von Immobilienangeboten aus der Region

Wenn ein Umzug anstehen soll, bieten Stadtportale einen Blick auf den aktuellen Wohnungs- und Immobilienmarkt. Dabei kennt man als Ortsansässiger die Gegend bereits gut und kann daher die Lage direkt bewerten und versteht bereits welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringt. Oftmals ist es daher möglich gezielter nach Angeboten zu suchen. Auch Wohnungs- und Hausbesichtigungen können deutlich schneller und unkomplizierter stattfinden, da keine langen Anfahrtswege nötig sind. Der lokale Immobilienhandel ist auch sinnvoll, wenn das Haus oder die Wohnung selbst zur Vermietung gedacht ist, da der Betreuungsaufwand so viel einfacher stattfinden kann.

FAQs

Wo kann man regionale Immobilienangebote finden?

Es gibt zahlreiche Immobilienportale, auf denen verschiedene Inserate angeboten werden. Allerdings ist dies nicht die einzige Option, die bei der Suche nach regionalen Immobilien zur Verfügung steht. Auch Banken haben in ortsansässigen Filialen häufig regionale Immobilienangebote. Des Weiteren können auch Immobilienmakler infrage kommen, vor allem wenn es um größere Immobilien geht.

Wie kann ich Immobilien verkaufen?

Wenn Immobilien verkauft werden sollen, wissen viele häufig nicht wie sie am Besten vorgehen sollen. Zunächst ist es sinnvoll einen Termin bei einem Makler oder einer Maklerin zu vereinbaren und sämtliche Verkaufsunterlagen vorzubereiten. Um einen angemessenen Verkaufspreis für die Immobilie festzulegen, kann man sich einerseits am aktuellen Markt orientieren, aber es gibt auch Möglichkeiten, die Immobilie von einem Profi bewerten zu lassen. Wenn der Preis festgesetzt ist, können Anfragen entgegen genommen und Besichtigungstermine vereinbart werden. Zuletzt sollte die Kaufkraft der Interessenten geprüft werden, bevor es zum Vertragsabschluss kommt.

Was ist zu beachten, wenn man eine Immobilie finanzieren möchte?

Wenn das Eigenkapital nicht den vollen Kaufpreis abdeckt, oder es aus anderen Gründen sinnvoll sein kann, muss ein Kredit beantragt werden. Um einen Kredit zu beantragen, sollten 10-20% des Kaufpreises in Eigenkapital vorhanden sein. Zudem müssen die Erwerbsnebenkosten eingeplant werden, bevor man Zinsen beziehungsweise deren Tilgung kalkuliert. Es ist häufig sinnvoll einen Tilgungsplan anzulegen. Die finanzielle Belastung sollte nicht mehr als 40% des Nettoeinkommens betragen und planungssicher kalkulierbar sein. Aber es gibt viele weitere Aspekte, über die man im Detail nachrecherchieren sollte.

Wo finde ich regionale Makler?

Maklerbüros zu finden ist im Allgemeinen ein leichtes Unterfangen, denn sie haben häufig einen eigenen Internetauftritt und sind oft in Telefonbüchern eingetragen. Diese geben zudem Auskunft über den Sitz und das Einzugsgebiet der Makler. Wie gut ein Makler zu finden ist, kann unter Umständen auch für seine Seriosität sprechen, denn Lokalität, ein fester Bürositz und ein angemeldetes Gewerbe sprechen durchaus für den Makler. Dennoch sollte man einen Termin vereinbaren und auf das eigene Bauchgefühl vertrauen sowie die Kompetenz des Maklers prüfen.

Aktuelles aus der Stadt

In der Stadt ist grundsätzlich immer etwas los. Einerseits werden tagtäglich kommunale Entscheidungen gefällt, während andererseits unterschiedlichste Events für einen gut gefüllten Veranstaltungskalender sorgen. Darüber hinaus sind Polizei und Feuerwehr stets einsatzbereit und rücken regelmäßig zu Einsätzen unterschiedlichster Art aus. Hier auf dem Laufenden zu bleiben, kann daher herausfordernd sein. Daher sollten sich Bürgerinnen und Bürger stets gut informieren.

Nachrichten aus der Stadt und Region

Auf der Website der Stadt, in den sozialen Medien sowie in der Lokalpresse werden Nachrichten aus der Stadt und Region stets publiziert. Auf diese Art und Weise erfährt man, was in der Gegend los ist. Bemerkenswerte Ereignisse und wichtige Veranstaltungen finden hier gleichermaßen Beachtung.

Lokale Polizeimeldungen

Polizei und Feuerwehr sind immer wieder die Retter in der Not und sorgen für ein sicheres Gefühl. All diejenigen, die mehr über die Arbeit der Einsatzkräfte vor Ort erfahren möchten, können sich mit den aktuellen Polizeimeldungen aus der Region befassen. Hier geht es typischerweise vor allem um die folgenden Dinge:

  • Diebstähle
  • Einbrüche
  • andere Verbrechen
  • Vermisstenfälle
  • Unfälle
  • Brände
  • Überschwemmungen
  • Naturkatastrophen

Informationen über aktuelle Veranstaltungen

Bürgerinnen und Bürger haben ohne Frage ein großes Interesse an lokalen Polizeimeldungen, diese sind aber nicht das einzige Thema innerhalb der lokalen Nachrichten. Vielfach geht es auch um Kunst und Kultur. Wenn bedeutende Kulturschaffende in der Stadt zu Gast sind, berichten die Lokalnachrichten darüber. Das gilt auch für kulturelle Events, die den örtlichen Veranstaltungskalender bereichern. Ausstellungen, Lesungen und Aufführungen sind hier zu nennen.

Amtliche Bekanntmachungen aus der Stadt

Wenn es um Nachrichten aus der Stadt geht, dürfen amtliche Bekanntmachungen nicht unerwähnt bleiben. Die Kommune trägt so ihrer Informationspflicht gegenüber der Öffentlichkeit Rechnung und macht verschiedene Mitteilungen öffentlich. Wer als Bürger/in stets bestens informiert sein möchte, sollte das aktuelle Amtsblatt auf keinen Fall ignorieren. Stattdessen bietet es sich an, dieses aufmerksam zu studieren, um Einblicke in die internen Prozesse auf kommunaler Ebene zu erhalten.

Aktuelle Bürgerinformationen als Service

Dass die Kommunen dazu verpflichtet sind, die Öffentlichkeit zu informieren, steht außer Frage. Die Städte und Gemeinden beschränken sich aber nicht nur auf die verpflichtenden amtlichen Bekanntmachungen, sondern setzen auf eine transparente Arbeitsweise. Insbesondere online liefern die Kommunen umfangreiche Informationen, sodass die Menschen Wissenswertes direkt erfahren und vielfach die Gelegenheit erhalten, sich aktiv einzubringen. Die Bürgerinformationen sind somit ein willkommener Service und vielfach die Grundlage für eine rege Bürgerbeteiligung.

Typische Themengebiete für News aus der Stadt

Wer sich auf lokaler Ebene mit den Nachrichten befasst, interessiert sich nicht vorrangig für die Weltpolitik. Stattdessen geht es um Dinge, die sich mehr oder weniger direkt auf das alltägliche Leben auswirken. In diesem Zusammenhang stellt sich mitunter die Frage, welche Themenbereiche die Lokalnachrichten typischerweise abdecken. Nachfolgend findet sich eine kurze Übersicht:

  • Polizeimeldungen
  • kulturelle Veranstaltungen
  • Service-Infos
  • amtliche Bekanntmachungen

Checkliste: So erfährt man Aktuelles aus der Stadt

Bürgerinnen und Bürger sollten mit offenen Augen durch ihre Stadt gehen, um etwaige Neuerungen umgehend zu bemerken. Zudem ist auch ein enger Kontakt zu Nachbarn und ortsansässigen Unternehmern sehr vorteilhaft, um auf dem Laufenden zu bleiben. Darüber hinaus sollte man um die wesentlichen Quellen wissen, aus denen man seine Informationen beziehen kann. Die nachfolgende Checkliste liefert diesbezüglich eine umfassende Übersicht:

  • Lokalpresse
  • Website der Stadt
  • Informationsveranstaltungen der Stadt
  • Veranstaltungskalender
  • soziale Medien
  • amtliche Bekanntmachungen
  • Pressemeldungen der Polizei und Feuerwehr
</p> <h2>5 Tipps für alle, die aktuelle Nachrichten aus ihrer Stadt suchen</h2> <p>

Dass der Mensch ein großes Bedürfnis hat, zu erfahren, was in der Welt geschieht, liegt in seiner Natur. Daher haben die Nachrichten im TV stets hohe Einschaltquoten. Auch die Zeitungen sowie zahlreiche News-Portale leben von der Neugier und dem Wissensdurst der Menschen. Dabei sollte man allerdings nicht nur das Weltgeschehen fokussieren, sondern sich auch mit den lokalen Nachrichten befassen. Passend dazu gibt es nachfolgend fünf kurze Tipps:

  • Abonnieren Sie eine Tageszeitung mit Lokalteil!
  • Lesen Sie die kostenlose Lokalzeitung Ihrer Stadt!
  • Besuchen Sie die Website Ihrer Stadt regelmäßig!
  • Beobachten Sie die Social-Media-Kanäle mit lokalem Bezug!
  • Konzentrieren Sie sich auch in Bezug auf Lokalnachrichten auf seriöse Quellen!

FAQs

Was macht die Lokalnachrichten aus?

Lokalnachrichten werden im wesentlichen durch ihren regionalen Charakter ausgezeichnet. Während Weltnachrichten von aktuellen Themen überall rund um den Globus berichten, sind Lokalnachrichten auf eine kleine Region begrenzt und berichten über aktuelle Themen vor Ort. Daher erscheinen Lokalnachrichten in wesentlich kleineren Auflagen und sind häufig nur für direkte Anwohner einer Stadt oder Region von Interesse.

Warum sollten sich Bürgerinnen und Bürger mit den lokalen Nachrichten befassen?

Da die lokalen Nachrichten die Bürgerinnen und Bürger der jeweiligen Stadt und Region oft direkt betreffen, ist es sinnvoll sich mit Lokalnachrichen zu befassen. Oft enthalten sie wichtige Informationen oder halten über aktuelle Debatten auf dem Laufenden. Zudem wird man über regionale Veranstaltungen und das allgemeine Geschehen informiert.

Wo findet man Informationen zu Aktuellem aus der Stadt?

Informationen über Aktuelles aus der jeweiligen Region finden sich beispielsweise in Lokalzeitungen oder auch dem Lokalteil einer größeren regionalen Zeitung. Zusätzlich kann man sich im Amtsblatt oder online über aktuelle Themen informieren, sollte dabei aber immer auf seriöse Quellen achten.

Welche Informationen müssen die Kommunen öffentlich bekanntgeben?

Nach dem Öffentlichkeitsprinzip, sind Kommunen dazu verplfichtet öffentlichen Zugang zu den einzelnen Sitzungen zu gewähren. Dazu gehört auch die ortsübliche öffentliche Bekanntgabe der Sitzung, die öffentliche Bekanntmachung der, in nichtöffentlicher Sitzung gefaßten, Beschlüsse sowie die Einsicht in die Niederschriften über öffentliche Verhandlungen. Dies umfasst sämtliche Themengebiete und Inhalte, die transparent an die Öffentlichkeit kommuniziert werden müssen.

Wie erfährt man von amtlichen Warnungen?

Warnmeldungen können abhängig von der unmittelbaren Gefahr und Tragweite über verschiedene Wege an die Bürgerinnen und Bürger gegeben werden. Hinzu zählen Radio, Fernseher, Smartphone, aber auch Sirenen, Warn-Apps und Websites, wie beispielsweise www.warnung.bund.de. Teilweise kann über Zeitungen und Stadtinformationstafeln bereits länger im Voraus gewarnt werden.

Bauen und Wohnen – Bau- und Wohnungsförderung auf kommunaler Ebene

Unabhängig davon, ob es um private Wohnungen oder gewerbliche Flächen geht, erweist sich der Bereich Bauen und Wohnen immer wieder als große Herausforderung für die Kommunen. Vielerorts stehen nicht ausreichend Flächen zur Verfügung, sodass der Immobilienmarkt hart umkämpft ist. Das zeugt zwar von der Attraktivität der betreffenden Stadt, sorgt aber auch für einen erheblichen Handlungsbedarf. All diejenigen, die sich für die kommunale Perspektive interessieren oder einfach wissen wollen, wie der Bereich Bauen und Wohnen in den Kommunen gehandhabt wird, tun gut daran, sich eingehend zu informieren.

Die Stadtentwicklung als große kommunale Aufgabe

Zu den vielfältigen Aufgaben der Kommunalverwaltung gehört stets auch die Stadtentwicklung. Dabei handelt es sich um den Bereich der Verwaltung, der sich mit der Entwicklung der Stadt befasst. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist die Stadtplanung, die sich mit der Konzeption und Umsetzung von räumlichen Konzepten und Prozessen beschäftigt. Dabei geht es beispielsweise um die Erhöhung der Lebensqualität in der Stadt oder die Steigerung der Attraktivität als Wirtschaftsstandort. Einerseits nimmt die Kommune hier vielfach eine passive Rolle ein, andererseits kann sie durch die Schaffung der richtigen Rahmenbedingungen einen aktiven Beitrag zur positiven Stadtentwicklung leisten.

Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung im Bereich der Stadtentwicklung

Wenn es um aktuelle Planungen und Bauvorhaben geht, trifft die Kommune zwar wichtige Entscheidungen, die Bürgerinnen und Bürger werden aber nicht vollkommen ausgeschlossen. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung können sie sich einbringen. Zunächst ist die Stadt aber vielfach in der Pflicht und muss die Bürger umfassend informieren. Insbesondere bei größeren Vorhaben finden vielfach Informationsveranstaltungen für die interessierte Bevölkerung statt.

Das Bauen in der Kommune

Wenn es ums Bauen geht, spielt die Kommune eine große Rolle. Sie erteilt unter anderem Baugenehmigungen und führt Planungsverfahren durch. Zudem ist sie für die Umsetzung des Denkmalschutzes zuständig. Weiterhin führt sie Bauberatungen durch und bietet den Zugang zu Förderungen. Wer ein Bauvorhaben plant, tut somit gut daran, sich an die zuständige Stelle bei der Stadt zu wenden.

Förderungen der Kommunen in Sachen Bauen und Wohnen

Sofern die Kommune nicht selbst als Bauherr beziehungsweise Vermieter in Erscheinung tritt, sind private Vermieter und Bauherren für die Immobilien in der Kommune verantwortlich. Wenn Gewerbeflächen fehlen oder zu wenige Wohnungen zur Verfügung stehen, kann die Stadt aber dennoch aktiv werden. Durch gezielte Fördermaßnahmen kann sie das Bauen attraktiver gestalten und beispielsweise auch für die Vermietung von bezahlbarem Wohnraum Anreize schaffen. Zudem hat auch die kommunale Politik oftmals Einfluss auf die Situation in der Stadt, denn hier werden die Weichen für attraktive Rahmenbedingungen gestellt.

Die Bereitstellung von Fördergeldern ist ohne Frage ein wichtiges Instrument. Darüber hinaus können auch Flächen nutzbar gemacht werden, die bislang vielleicht nicht als Bauland galten. Vergünstigungen für Bauherren und der Zugang zu attraktiven Finanzierungen darf in diesem Zusammenhang auch nicht unerwähnt bleiben.

Diese Stellen können Teil der Bauverwaltung sein

Die Bauverwaltung ist in der deutschen Verwaltung ein wichtiges und zugleich komplexes Thema. Wer ein Bauvorhaben umsetzen möchte oder auch ein Anliegen in Sachen Wohnen hat, stellt sich somit die Frage, welche Stelle zuständig ist. Das muss grundsätzlich stets im Einzelfall in Erfahrung gebracht werden. Wissenswert ist jedoch, dass die folgenden Stellen der Bauverwaltung zuzuordnen sind:

  • Bauamt
  • Bauaufsichtsbehörde
  • Grundbuchamt
  • Wohnungsamt
  • Behörde für Stadtentwicklung


Das Wohnen auf kommunaler Ebene

Das Wohnen ist in vielen Städten und Gemeinden ein heikles Thema, denn der Wohnungsmarkt ist hart umkämpft. Vor allem für Menschen mit geringem Budget kann die Wohnungssuche zu einem wahren Spießrutenlauf werden. Sie konkurrieren mit unzähligen anderen Menschen um die wenigen verfügbaren Wohnungen. Die Kommunen wissen das und widmen sich vielfach der Förderung von bezahlbarem Wohnraum. Zudem erhält man hier Informationen zum aktuellen Mietspiegel und kann beispielsweise einen Wohnberechtigungsschein beantragen. Menschen mit geringem Einkommen können gegebenenfalls auch Wohngeld beantragen, um sich das Wohnen leisten zu können.

Checkliste: Die richtige Vorbereitung für einen Termin beim Bauamt

Wer sich den Traum vom Eigenheim verwirklichen möchte oder auch als Investor ein Bauvorhaben umsetzen möchte, braucht zunächst eine Baugenehmigung. Grundsätzlich sollte man den Kontakt zum Bauamt suchen. Damit es dabei keine Probleme gibt, sollte man sich gut vorbereiten. Die folgende Checkliste kann diesbezüglich als Orientierungshilfe dienen und zeigt auf, welche Unterlagen vorzulegen sind:
  • Lageplan
  • Auszüge aus den Flurkarten
  • Baubeschreibung
  • Bauzeichnungen

5 Tipps für alle, die ein Haus bauen möchten

Bauherrinnen und Bauherren müssen einige Hürden nehmen, um ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Nicht selten haben sie den Eindruck, die Stadt lege ihnen Steine in den Weg. Man darf aber nicht außer Acht lassen, dass es Gesetze, Richtlinien und Vorschriften gibt, die einzuhalten sind. Zuweilen kollidieren diese mit den persönlichen Plänen, sodass ein Kompromiss erforderlich ist. Passend dazu gibt es im Folgenden fünf kurze Tipps:

  • Arbeiten Sie mit einem Bauunternehmen zusammen, das die behördlichen Angelegenheiten übernimmt!
  • Werfen Sie vor dem Grundstückskauf einen Blick ins Grundbuch!
  • Stellen Sie zunächst eine Bauvoranfrage!
  • Konsultieren Sie gegebenenfalls einen Rechtsanwalt mit dem Schwerpunkt Baurecht!
  • Kommunizieren Sie offen und sachlich mit den Baubehörden!

FAQs

Wie unterstützen die Kommunen Mieterinnen und Mieter?

Anhand der sozialen Wohnraumförderung wird sowohl die Bereitstellung preiswerter Mietwohnungen als auch die Hilfe bei der Bildung selbst genutzten Wohneigentums unterstützt. Zusätzlich wird auch die Schaffung von behindertengerechtem Wohnraum und die energetische Modernisierung von Wohnraum von zahlreichen Ländern und Kommunen gefördert.

Wo kann man sich als Bauherr/in beraten lassen?

Es bieten Zahlreiche Organisationen Verbraucherberatung auf baurecht­lichem und bautech­nischem Gebiet an. Bauherren können sich, neben zahlreichen Beratern, allgemein in Verbraucherzentralen oder als Mitglied des Bauherren-Schutzbundes beraten lassen.

Warum sollte man zunächst eine Bauvoranfrage stellen?

Weil man anhand einer Bauvoranfrage bereits vor dem Bauantrag abklären kann, ob das Vorhaben grundsätzlich genehmigt wird und mit dem Baurecht der Stadt oder Gemeinde vereinbar ist, bietet diese Anfrage mehr Planungssicherheit. Vor allem bei einem fehlendem Bebauungsplan oder im Außenbereich ist eine Voranfrage häufig sinnvoll.

Was kann man bei Problemen mit den kommunalen Baubehörden machen?

Was konkret zu tun ist, hängt in erster Linie von der Art des Problems ab. Wenn die Behörde beispielsweise auf Anträge nicht reagiert, solltest du zunächst freundlich über FragDenStaat an die Anfrage erinnern. Auch kann in einigen Fällen Widerspruch gegen Entscheidungen der Behörde eingelegt oder eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht werden. Je nach Art des Problems lassen sich passende Maßnahmen recherchieren.

Welche Baubehörden gibt es?

Zu den Baubehörden gehören Behörden, die für Planung, Beantragung und Durchführung eines Bauvorhabens zuständig sind. Dies umfasst sämtliche Bauaufsichtsbehörden und Bauordnungsbehörden. Einige der dazugehörigen Ämter sind das Bauordnungsamt, das Stadt- oder Gemeindeplanungsamt, das Vermessungsamt oder das Tiefbauamt.


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