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Jobs und Karriere – Berufschancen bei der Stadt und Einrichtungen des öffentlichen Dienstes

Die kommunalen Verwaltungen sind für Bürgerinnen und Bürger die ersten Anlaufstellen, wenn es um bürokratische Belange geht. Dass es sich dabei auch um attraktive Arbeitgeber handelt, sollte jedoch nicht verkannt werden. Der gesamte öffentliche Dienst bietet facettenreiche Perspektiven. So muss man sein berufliches Glück nicht zwingend in der freien Wirtschaft suchen, sondern kann auch in den Staatsdienst eintreten.

Hier auf Stadt.info befassen wir uns mit den beruflichen Chancen in der Kommunalverwaltung sowie dem gesamten öffentlichen Dienst. Junge Menschen und auch Berufserfahrene, die einen entsprechenden Karriereweg einschlagen möchten, erfahren hier viel Wissenswertes.

Diese Beschäftigungsformen gibt es im öffentlichen Dienst

Wenn es um Jobs und Karrierechancen im öffentlichen Dienst geht, stellt sich stets auch die Frage nach den Beschäftigungsformen. Hier existiert eine gewisse Bandbreite, die potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern bekannt sein sollte. So kann man im öffentlichen Dienst den folgenden Beschäftigungsformen nachgehen:

  • Angestellte/r im öffentlichen Dienst
  • Beamtin/Beamter
  • Richter/in
  • Soldat/in

Vielfältige Berufschancen in den Kommunalverwaltungen

Die verschiedenen Beschäftigungsformen definieren das Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, geben aber in der Regel keine Auskunft über die konkreten Beschäftigungsmöglichkeiten. Allein auf kommunaler Ebene bestehen zahlreiche Optionen, sodass man sich hier in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen verwirklichen kann. Zur Veranschaulichung gibt es nun folgend eine Auswahl typischer Berufe im kommunalen öffentlichen Dienst:

  • Erzieher/in
  • Verwaltungsfachangestellte/r
  • Fachinformatiker/in
  • Kfz-Mechatroniker/in
  • Bademeister/in
  • Gärtner/in
  • Pflegefachmann/-frau
  • Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft

Diese Vorteile bietet ein Job im öffentlichen Dienst

Die Bandbreite an beruflichen Möglichkeiten ist einer der großen Vorteile von Jobs im öffentlichen Dienst. Im Gegensatz zur freien Wirtschaft ist der Verdienst hier aber mitunter geringer. Nichtsdestotrotz weiß der öffentliche Dienst immer wieder zu überzeugen. Das liegt vor allem an den folgenden Vorteilen:

  • Sicherheit
  • Stabilität
  • attraktive Sozialleistungen
  • sinnstiftende Tätigkeit für die Allgemeinheit
  • großes Entwicklungspotenzial

Hier findet man Jobs im öffentlichen Dienst

Auf der Suche nach dem richtigen Job im öffentlichen Dienst sollte man zunächst festlegen, welche Richtung man einschlagen möchte. Geht es um einen technischen Beruf, einen Bürojob in der Verwaltung oder eine Tätigkeit im sozialen Bereich? Zudem muss man zwischen einer Ausbildung, einem dualen Studium und einer Position für Berufserfahrene unterscheiden. Unabhängig von den jeweiligen Voraussetzungen, kann man im Rahmen der Jobsuche an den folgenden Stellen fündig werden:

  • Websites der Städte und Behörden
  • Websites verschiedener Einrichtungen des öffentlichen Dienstes
  • Online-Jobbörsen
  • Stellenausschreibungen in der Lokalpresse

In diesen Bereichen bietet der öffentliche Dienst Karrierechancen

Wenn es um eine Tätigkeit bei der Stadt beziehungsweise im öffentlichen Dienst geht, denken die meisten Menschen zunächst an einen klassischen Bürojob in der Stadtverwaltung. Es gibt aber weitaus mehr berufliche Perspektiven im öffentlichen Dienst. Nachfolgend können sich Interessierte einen ersten Überblick verschaffen und so einen Eindruck von der Vielfalt der beruflichen Chancen gewinnen:

  • Verwaltung
  • Feuerwehr
  • Polizei
  • Zoll
  • Gesundheitswesen
  • Sozialwesen
  • Pflege
  • Verkehr
  • Technik

Checkliste: Diese Wege können zu einer Karriere im öffentlichen Dienst führen

Menschen, die am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn stehen oder sich umorientieren möchten, fassen vielfach den öffentlichen Dienst ins Auge. Die Städte, Kreise, Länder sowie der Bund sind attraktive Arbeitgeber. Dabei kommt zunächst die Frage auf, welche Wege zu einer Karriere im öffentlichen Dienst führen können. Die folgende Checkliste sorgt für eine entsprechende Übersicht:

  • Ausbildung
  • Studium
  • Einstieg als beruflich Qualifizierte/r
  • Quereinstieg

5 Tipps für alle, die im öffentlichen Dienst Karriere machen möchten

Der Staat erscheint vielen Menschen als überaus attraktiver Arbeitgeber. Facettenreiche Jobchancen und ein hohes Maß an Sicherheit des Arbeitsplatzes wissen zu überzeugen. Zunächst müssen sich Interessierte aber erfolgreich bewerben. Passend dazu finden sich nachfolgend fünf kurze Tipps:

  • Informieren Sie sich auf der Website der Stadt oder einer anderen Einrichtung des öffentlichen Dienstes über aktuelle Stellenangebote!
  • Reichen Sie Ihre Bewerbung in der gewünschten Form ein!
  • Erkundigen Sie sich nach dem Ablauf des Bewerbungsverfahrens!
  • Stellen Sie sicher, dass Sie die Voraussetzungen für die betreffende Stelle erfüllen!
  • Erkundigen Sie sich nach dem zuständigen Ansprechpartner und nehmen Sie bei Fragen mit diesem Kontakt auf!

Wer kann im öffentlichen Dienst Karriere machen?

Welche Berufsgruppen werden im öffentlichen Dienst gebraucht?

Wie kann man sich bei der Stadt bewerben?

Wie kann der Quereinstieg in den öffentlichen Dienst gelingen?

Welche Alternativen gibt es zu einem Job bei der Stadt?

Stellenangebote aus der Stadt und der näheren Umgebung

Ein Broterwerb, der einen möglichst erfüllt, ist ebenso wichtig wie eine Wohnung. Unabhängig davon, ob man gegenwärtig arbeitssuchend ist oder einen beruflichen Wechsel plant, ist es wichtig, die aktuellen Stellenangebote aus der Region zu sichten. Zumindest diejenigen, die keinen weiten Umzug für die neue Arbeitsstelle auf sich nehmen möchten und auch nicht allzu weit pendeln wollen, sind in ihrem Stadtportal bestens aufgehoben.

Die dortige Jobbörse informiert über verfügbare Jobs in der Region. Angehende Auszubildende können hier ebenfalls fündig werden und so mithilfe des Portals einen Ausbildungsplatz in unmittelbarer Wohnortnähe ergattern.

Auch aus Arbeitgebersicht erweisen sich Stellenausschreibungen über lokale Stadtportale als sehr vorteilhaft. Auf diese Art und Weise haben sie eine größere Chance, geeignete Mitarbeiter/innen zu erreichen. Zudem handelt es sich bei den Bewerbern dann um Menschen aus der Region, so dass kein eventuell erforderlicher Umzug als Hindernis im Raum steht.

Das Stadtportal und seine Stellenangebote

Ein Stadtportal, welches über eine aktuelle und regionale Jobbörse verfügt, ermöglicht es Interessenten und Interessentinnen schnell herauszufinden, welche beruflichen Möglichkeiten es vorort gibt. Nicht selten sind Arbeitssuchende in Jobbörsen auf der Suche nach der richtigen Stelle und finden lediglich Angebote, die zu weit entfernt sind. Nicht selten ist ein Berufswechsel daher der Grund für einen Umzug. Bevor eine neue Stadt in Betracht kommt, ist es daher sinnvoll sich über die dortigen Angebote auf dem Arbeitsmarkt zu informieren sowie es die erste Anlaufstelle sein kann, wenn zwar ein Jobwechsel in Betracht kommt, aber kein Umzug.

Auch für Berufseinsteiger und angehende Auszubildende können Stellenangebote auf einem Stadtportal sinnvoll sein, da viele nicht gleich ausziehen möchten, sondern zunächst ein finanzielles Polster aufbauen möchten. Die Unternehmen dagegen können sich auf dem Markt als ortsansässiges Unternehmen gut vermarkten und eine direktere Nähe suggerieren, welche sie als Arbeitgeber attraktiv machen kann.

Checkliste: Darauf muss man bei Stellenanzeigen achten.

Eine gute Stellenanzeige ist verständlich aufgebaut und enthält alle benötigten Informationen übersichtlich und klar formuliert. Einige dieser Informationen sind für die potenziellen Bewerber aber besonders wichtig und verdienen daher besondere Beachtung. Daher enthält eine gute Stellenbeschreibung klare Angaben zu den folgenden Punkten:

  • Jobtitel
  • Position
  • Besfristete/Unbefristete Stelle
  • Einstellungstermin
  • Arbeitsbedingungen
  • Voraussetzungen
  • Zusatzqualifikationen
  • Leistungsverprechen und Profil des Unternehmens
  • Bewerbungsunterlagen und Informationen zum Ablauf
  • Kontakt

Was sagen Stellenanzeigen über die Unternehmenskultur aus?

Nicht nur durch ihren Inhalt, sondern auch daran wie mühevoll eine Stellenanzeige gestaltet ist, lässt sich vieles über die Unternehmenskultur zurückschließen. Oftmals empfiehlt es sich daher, auf das Bauchgefühl zu hören und die Anzeige aufmerksam zu lesen. Wenn wichtige Informationen fehlen oder ungenau formuliert werden, hat dies vermutlich einen Grund. Ebenso sind Stellenanzeigen das, wodurch das Unternehmen sich nach außen präsentiert und Bewerber anwerben möchte, wenn sich diesbezüglich keine Mühe gemacht wird, scheint sich das Unternehmen nicht sehr um ihre Bewerber zu kümmern und geht so wahrscheinlich auch ähnlich mit seinen Angestellten um. Im Zweifelsfall, ist weitere Recherche sinnvoll, wenn die Stellenanzeige Fragen aufwirft.

FAQ

Wo finde ich Stellenangebote?

Stellenangebote können auf Jobbörsen und Stellenportalen gefunden werden, aber auch Stadtportale bieten häufig eine eigene Jobbörse und regionale Zeitungen veröffentlichen auch regelmäßig Stellenanzeigen. Die Auswahl ist also groß, vor allem da auch viel in den Sozialen Medien für offene Stellen geworben wird. Mitunter ist es das Beste Stellenangebote aus vielen Quellen zu beziehen und die interessantesten Angebote herauszusuchen. Nach dem regionalen Aspekt kann man die Stellenanzeigen nahezu immer filtern lassen, damit auch Jobs in der Nähe angeboten werden.

Wie kann man Stellenangebote inserieren?

Auf vielen Online-Jobbörsen ist es sehr unkompliziert eine Stellenanzeige zu schalten, denn häufig erfordert dies nur einen Unternehmens-Account und das Erstellen der Anzeige. Über eine Zeitung eine Anzeige zu schalten, bedarf den Kontakt mit dem entsprechenden Herausgeber sowie ein Muster der Anzeige und verursacht häufig höhere Kosten als Online-Jobbörsen. Auf Stadtportalen kommt es auf die Stadt an, wie die Angebote inseriert werden können, denn es gibt keinen einheitlichen Ablauf.

Was ist bei einer Stellenanzeige besonders wichtig?

Stellenanzeigen sollen stets die gewünschten Informationen liefern und dabei möglichst gut strukturiert sowie leicht verständlich sein. Dabei muss sowohl das Unternehmen, als auch die Stelle genau vorgestellt und beschrieben werden. Nicht zu vergessen ist dabei, welche Anforderungen an die Bewerber und Bewerberinnen gestellt werden und welche Qualifizierungen vorhanden sein müssen. Zuletzt ist es wichtig, dass sämtliche Angaben korrekt sind und der Bewerbungsprozess einwandfrei ablaufen kann, nur anhand der Stellenanzeige.

Wo sollte man Stellenanzeigen schalten?

Wo Stellenangebote am Besten geschaltet werden können, ist abhängig von der jeweiligen Zielgruppe. Jede Jobbörse hat Vor- und Nachteile, weshalb ein Mix häufig am erfolgsversprechenden ist. Aber es sollen nicht lediglich viele potenzielle Bewerber angesprochen werden, sondern die Geeignetsten. Daher empfiehlt es sich für Einstiegsstellen in den Jobbörsen von Universitäten und Hochschulen zu werben, während Positionen mit viel Berufserfahrung häufig erfolgreicher in branchenspezifischen Jobbörsen sind.

Wirtschaft und Wissenschaft auf kommunaler Ebene

Deutschland gilt nicht nur als das Land der Dichter und Denker, sondern auch als global wichtiger Wirtschaftsstandort. Unterschiedlichste Unternehmen und auch Forschungseinrichtungen tragen maßgeblich zum Fortschritt bei und beflügeln die deutsche Wirtschaft immer wieder aufs Neue. Wer mehr über den Bereich Wirtschaft und Wissenschaft erfahren möchte, sollte sich insbesondere mit der kommunalen Ebene befassen. In den Städten und Gemeinden wird gearbeitet und geforscht, was sich wiederum positiv auf die gesamte Bundesrepublik Deutschland auswirkt. Für die einzelnen Bürgerinnen und Bürger ist jedoch das Geschehen in ihrer Kommune weitaus wichtiger.

Studium und Forschung

Wenn es um bedeutende Einrichtungen in einer Stadt beziehungsweise Gemeinde geht, wird stets auf das Schulwesen verwiesen. Darüber hinaus dürfen die Bereiche Studium und Forschung aber auch nicht vernachlässigt werden. Hier findet echte Wissenschaft statt, die die Basis für Innovationen und Fortschritte schafft. Erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang vor allem die folgenden Stellen:

So manches Unternehmen verfügt auch über eine eigene Forschungsabteilung. Wissenschafts-Netzwerke können ebenfalls existieren und sorgen dafür, dass Forschende zusammenkommen und voneinander profitieren.

Wissenschaft für alle Bürgerinnen und Bürger

In Forschungseinrichtungen, an den Hochschulen sowie in Unternehmen haben nur wenige Menschen Zugang zur Wissenschaft. Es handelt sich somit um einen mehr oder weniger elitären Kreis, der sich aus den Studierenden, Lehrenden und Forschenden zusammensetzt. Dass ein allgemeines Interesse an der Wissenschaft in all ihren Facetten besteht, lässt sich jedoch nicht von der Hand weisen. Viele Kommunen bemühen sich daher, die Wissenschaft allen Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu machen. Zu diesem Zweck kann es beispielsweise Veranstaltungen wie eine Nacht der Wissenschaften geben. Offene Vorlesungen und Vorträge gewähren zudem ebenfalls Einblicke in den wissenschaftlichen Bereich.

Die Vielfalt des Arbeitslebens

Die Arbeit ist für die meisten Menschen ein wesentlicher Teil ihres Alltags. Das wissen auch die Kommunen und unterstützen Arbeitnehmer/innen auf unterschiedliche Art und Weise. Arbeitssuchende und Berufswechsler/innen sind grundsätzlich beim Arbeitsamt an der richtigen Adresse. Beim örtlichen Jobcenter beziehungsweise bei der Arbeitsagentur können sie sich beraten lassen, finanzielle Hilfen beantragen und zudem an Maßnahmen teilnehmen.

Die Kommunen selbst engagieren sich ebenfalls, indem sie Beratungen zur beruflichen Orientierung anbieten. Darüber hinaus gibt es oftmals Karrieremessen und Ausbildungsbörsen, die den Betrieben vor Ort die Gelegenheit geben, sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren. Nicht zu vergessen ist zudem, dass auch die Stadt als Arbeitgeber sehr reizvoll sein kann.

Angebote im Bereich Unternehmensservice und Wirtschaftsförderung

Die Städte und Gemeinden in Deutschland haben ein großes Interesse an einer florierenden Wirtschaft vor Ort. Diese sorgt einerseits für Steuereinnahmen und schafft andererseits wichtige Arbeitsplätze. Es ist daher nicht verwunderlich, dass auf kommunaler Ebene einiges passiert, um sich als attraktiver Unternehmensstandort zu zeigen. Die Unternehmen können davon sehr profitieren, denn ihnen werden unter anderem die folgenden Angebote aus dem Bereich Unternehmensservice und Wirtschaftsförderung zuteil:

  • Branchenbücher
  • Beratungsstellen
  • Vermittlung von Fachkräften
  • Entwicklung, Erschließung und Vermittlung von Gewerbeflächen
  • Förderungen und Finanzierungen
  • Gründerwettbewerbe
  • Existenzgründerseminare

Die Förderung von Investitionen

Die Entwicklung als Wirtschaftsstandort hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Förderung von Investitionen ist den Kommunen allerdings stets ein großes Anliegen. Es ist daher entscheidend, dass sich die Stadt als vielversprechender Investitionsstandort etabliert. Kommunal wird diese Entwicklung unter anderem durch die folgenden Maßnahmen unterstützt:

  • Betreuung von Ansiedlungsprozessen
  • Unterstützung der Standortsuche
  • Bereitstellung von Förderungen
  • Vermittlung von Kontakten in der Region

Das sind wichtige Wirtschaftszweige in deutschen Kommunen

Wenn es um die wirtschaftliche Stärke einer Kommune geht, ist Vielfalt oft ein Vorteil. In anderen Fällen entstehen branchenspezifische Schwerpunkte, die dafür sorgen, dass die Stadt zu einem wichtigen Zentrum des betreffenden Wirtschaftszweiges wird. Grundsätzlich sind die folgenden Bereiche wichtige Wirtschaftszweige:

  • Handel
  • Gesundheitswirtschaft
  • Biotechnologie
  • Chemie
  • Automobilindustrie
  • Maschinenbau
  • IT
  • Medien
  • Energie
  • Logistik

Checkliste: Das macht einen guten Wirtschaftsstandort aus

Unternehmer und Investoren auf Standortsuche haben vielfach die Qual der Wahl. Selbst wenn sie sich bereits auf eine Region konzentrieren, gibt es in der Regel einige Städte, die in Betracht kommen. Es stellt sich somit die Frage, was einen guten Wirtschaftsstandort ausmacht. Im Allgemeinen bedarf es zwar einer individuellen Beurteilung der jeweiligen Umstände, doch die folgende Checkliste nennt pauschal die wesentlichen Kriterien:

  • verfügbare Arbeits- und Fachkräfte
  • Zugang zu Förderungen und Finanzierungen
  • gute Verkehrsanbindung
  • örtliche Forschungseinrichtungen
  • Synergieeffekte mit ortsansässigen Unternehmen
  • Sicherheit
  • Verfügbarkeit von Gewerbeflächen zu attraktiven Konditionen
  • Prestige des Standortes

5 Tipps rund um die Analyse eines Wirtschaftsstandorts

Dass die meisten Städte und Gemeinden einerseits die Wohnorte ihrer Bürgerinnen und Bürger und andererseits wichtige Unternehmensstandorte sind, steht außer Frage. Wirtschaft und Wissenschaft spielen auf kommunaler Ebene daher eine nicht zu verachtende Rolle. All diejenigen, die sich ein genaues Bild machen möchten, finden nachfolgend fünf kurze Tipps dazu:

  • Hinterfragen Sie, ob es vor Ort ein Clustering gibt, da bereits viele Unternehmen einer Branche vorhanden sind!
  • Befassen Sie sich mit den Forschungsschwerpunkten der umliegenden Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen!
  • Bedenken Sie, dass Start-ups viel Potenzial bieten und der örtlichen Wirtschaft neue Impulse geben können!
  • Informieren Sie sich über Branchenveranstaltungen in der Region!
  • Setzen Sie sich mit dem regionalen Arbeitsmarkt auseinander!

FAQ

Wie kann man sich einen Überblick über die örtliche Wirtschaft verschaffen?

Über Branchenbücher und Branchenverzeichnisse der jeweiligen region hat man eine gute Übersicht über die jeweilige Branche und örtliche Wirtschaft. Das Örtliche, das Telefonbuch und die Gelben Seiten können die ersten Anlaufstellen sein, bevor man weitere Internetrecherchen durchführt.

Warum entstehen sogenannte Cluster?

Unternehmen siedeln sich an Standorten an, die für sie hinsichtlich vieler Aspekte vorteilhaft sind. So kommt es nicht selten, dass ähnliche Unternehmen Standorte wählen, die nah beieinander liegen. Cluster entstehen so also vor allem aus der regionalen Ballung von Unternehmen und anderen Organisationen, die ein gemeinsames Tätigkeitsfeld verbindet. Bereits durch die räumliche Nähe der gleichartigen Unternehmen kommt es zu einer Clusterbildung.

Worauf kommt es Investoren bei der Standortauswahl an?

Die Standortwahl stützt sich auf viele Aspekte und Gegebenheiten. So spielen die Mietpreise für Unternehmen eine Rolle, ebenso wie die Anbindung an möglichst diverse Verkehrs- und Transportmittel. Auch ist der Zugang zu Forschung und Bildung ebenso ein wichtiger Aspekt für Unternehmen, wie der Zugang zu Fachkräften und guten Arbeitskräften. Hinzu kommen Steuern und weitere zukunftsweisende Aspekte, denn der Standort sollte zukünftig nicht an Wert verlieren.

Wie unterstützen die Kommunen die Ansiedlung von Unternehmen?

Um für Unternehmen attraktiver zu sein, können Kommunen Mietpreise für Unternehmensräumlichkeiten senken oder weniger Steuern verlangen. Zusätzlich sollten Forschung und Bildung gefördert werden, denn gute Arbeitskräfte und eine innovative Forschung locken Unternehemen in die Kommunen. Zudem kann Gründungshilfe und mehr Beratung angeboten werden, damit auch Neugründungen gefördert werden können.

Welche Unterstützung brauchen Gründer/innen?

Neben geförderten Gründungsberatungen benötigen Gründer/innen vor allem häufig finanzielle Hilfen. Banken und Sponsoren können dafür infrage kommen, doch sind für Neugründungen selten vielversprechend. Daher sollten Gründer/innen auch Programme in Erwägung ziehen, beispielsweise der ERP-Gründerkredit – StartGeld, der zu den wichtigsten Programmen, mit denen die öffentliche Hand Gründerinnen unterstützt zählt.